noch ungewohnte Blicke
auf die Trauer
noch ungewohnte Blicke
auf die Trauer
Trauer-Begleitung
Trauer-Begleitung

WEGE IN DER TRAUER, WEGE INS LEBEN – FÜR HINTERBLIEBENE UND ANGEHÖRIGE

Den eignen Tod, den stirbt man nur,

         doch mit dem Tod der andern muss man leben.

                                               Mascha Kalenko

Der Tod ist die wohl wuchtvollste Erschütterung unseres Lebens.

Wohin mit der Trauer, der unendlichen Schwäche, der Wut, dem Schmerz, den kreisenden Gedanken, den bohrenden Fragen, dem tiefen unmenschlichen Loch? Verletzungen und Schmerzen unseres

Körpers behandeln wir ganz selbstverständlich. Emotionale Wun-den schieben wir dagegen gerne weit weg. Doch erst die Versor-gung der Trauerwunde ermöglicht den Weg zum guten Abschied und zum inneren Frieden.

Sofort-Hilfe

Telefon

Die schnellste, direkteste Verbindung für ein offenes Ohr und ein verständ-nisvolles Gespräch.

E-Mail

Nicht nur wenn die Stimme versagt, manchmal schreibt es sich leichter und manchmal möchte man lieber etwas lesen, als etwas hören.

Persönlich

Die persönlichste und wohl auch hilf-reichste Form der Unterstützung. Und die Möglichkeit praktischer Hilfe bei Behördengängen, etc.

0151 59135885*

* Die Kosten für einen Anruf in das Mobilfunknetz der Deutschen Telekom aus dem deutschen Festnetz oder einem Mobilfunknetz richten sich nach Ihrem Tarif bei Ihrem Anbieter.

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Soforthilfe per Telefon oder E-Mail erfolgt auf einem freiwilligen Ausgleich per paypal oder Überweisung.

Trauerbegleitung wird von vielen Trägern auch ehrenamtlich kostenlos oder gegen Spenden angeboten.

Tod und Trauer sind immer noch mit zahllosen Tabus belegt. Der Umgang damit wird beherrscht von Hilflosigkeit. In diesem halt-losen Umfeld ist der Trauernde plötzlich in aller Einsamkeit und seinem Alleinsein gezwungen, Wege zu finden, die eigenen chaotischen Gefühle zuzulassen und den Verlust in das Leben einzuordnen. Auch kreist man permanent um die Fragen, ob das alles normal ist, ob die eigene Reaktion normal ist und wie lange

das alles wohl andauert. Meist sind Nahestehende für die Bewäl-tigung keine ausreichende Hilfe. Es wird jemand benötigt, mit dem vorurteilsfrei über den Verlust, den Schmerz und die Trauer gesprochen werden kann. Jemand, der nicht in der Situation ge-fangen ist, gleichwohl durch menschliche Nähe präsent ist, kom-petent unterstützt und begleitet.

Die verzweifelte Suche
nach Antworten

Das Leben ist ein Vergessen des Ursprungs, der Tod ist ein Wie- dererinnern desselben. Das Leben geht vom Ursprung weg, im Tod kommt man wieder zurück. Sterben und Tod sind eine der wenigen universalen Erfahrungen unserer menschlichen Existenz. Und dennoch ist das Wesen des Todes in ein umfassendes Ge-heimnis gehüllt. Die tiefe Erkenntnis der Verwundbarkeit, letztend-licher Machtlosigkeit und Vergänglichkeit führt in eine tiefgreifende existenzielle Krise, in deren Folge häufig der Sinn der Existenz und aller Werte im Leben in Zweifel gezogen werden.

 

Trauernde werden davon teilweise noch mehr erfasst, als Sterben-de. Die Frage nach dem »Warum« ist deshalb bei Trauernden allgegenwärtig. Diese Frage nach dem Warum und nach dem Sinn zeigt die Wucht der Verzweiflung. Und ebenso den Anspruch, das Leben soll sich einem erklären, soll sich einem unterwerfen. In dem unbewussten Wissen, dass jede noch so gut gemeinte Antwort auch von Dritten nur dem hilflosen Versuch entspringt, das Unerklärliche in Worte zu fassen und damit scheitern muss.

 

Im Ergebnis fällt es oft sehr schwer, Trauer überhaupt zuzulassen, Trauer zu leben und sich damit auch zu zeigen. Auch Art und Umstand des Todes können einen gravierenden Einfluss auf die Trauerverarbeitung haben. Ebenso fixierte Beziehungen zu Ver-storbenen, mehrgenerationale Traumatisierungen, wie auch ein Familiensystem, das nicht selten ein Trauersystem vorschreibt, das für die Neuordnung der Familie und ihrer Rollen als weitere Einengung anstatt als Hilfe erlebt wird.

 

Der Tod, Schicksal und Trauer werden als leidvoll erlebt, weil wir sie nicht haben wollen und uns mit aller Vehemenz gegen sie wehren. Ihnen trotz allem emotionalen Widerstand in uns eine Heimat zu geben, lässt das Leid zu Ende kommen. Diese Zustim-mung und diese Hingabe sind eine schöpferische Bewegung, die

etwas bewirkt, das weiterführt. Zugleich überwindet sie, was ihr

entgegensteht. Durch unsere Zustimmung jenseits unserer Erwar-tungen und Ängste kann sich alles auf seine Weise entfalten und zugleich allem anderen dienen. Diese Zustimmung stimmt auch den eigenen Grenzen und den Gegensätzen zu. Sie bringt sie schöpferisch zusammen und vollendet alles. Trotz unseres Haders kommt das Neue, denn es ist ja schon da. Im Trotzdem wirkt der Trotz, der es trotz aller Aussichtslosigkeit beginnt.

 

Alles, was weiterbringt, beginnt mit einem Trotzdem. Was auch immer andere uns vermeintlich angetan haben, wir alleine sind zuständig für unseren inneren Frieden. Es ist unfair andern die Schuld dafür zu geben, wenn wir ihn uns selbst verweigern. Trauer löst sich nicht auf, indem Konzepte aufgesaugt werden. Die Auflösung liegt jenseits von ihnen, wenn wir tatsächliche Einsicht gewinnen, die alle Vorstellungen in Flammen aufgehen lässt und in ihr auch die Trauer transformiert. Lösung und Einsicht sind eine innere Antwort auf die Frage welcher Abschied fällig ist, dem wir uns möglicherweise verwehren.

 

Dabei geht es nie alleine um den Abschied vom Verstorbenen. Was hält uns von unserem Jetzt und vor unserer Zukunft zurück? Suchen wir vorne in der Zukunft, was alt ist? Wollen wir in der Zukunft wiederholen, was sich nicht wiederholen lässt, weil es unwiederbringlich vorbei ist? Können wir uns innerlich von dieser Hemmung wegbewegen und den entscheidenen Schritt tun, in die Leere, entdecken wir, dass diese Leere in Wirklichkeit ganz leicht ist, jenseits von aller Schwere und Bedrohlichkeit in unserer Vorstellung.

 

Plötzlich wissen wir auch, was Trauer tatsächlich ist. Trauer ist Sterben, ein psychisches Sterben. Der Trauernde erlebt den Tod. Er geht selbst durch einen Sterbeprozess. Und erlebt ihn als Geburtsvorgang in ein verändertes Leben.

Die Welle und das Meer

Sieht man den Wellen im Ozean zu, kann man sie neben ihrer Form, Größe und Stärke auch hinsichtlich ihres Anfangs und En-des, ihrer Geburt und Tod betrachten. Mit einem umfassenderen Blick wird deutlich, dass die Wellen zugleich das Wasser und der Ozean sind. Von Geburt und Tod, vom Entstehen und Verge-hen einer Welle sind das Wasser und der Ozean frei. Von allen oberflächlichen Konzepten ist der Ozean frei. Die Welle mag ihre Form, ihre Größe, ihre Stärke verändern, immer bleibt sie das Wasser. Viel Friedvolles können wir entdecken, wenn wir     tief in die Wirklichkeit hineinschauen und Trauer überwinden,  wenn wir nicht an oberflächlichen Konzepten festhalten. Die Wellen des Lebens können wir nicht stoppen. Doch wir können aufhören, uns von ihren Bewegungen irritieren zu lassen.

 

Wie bei einem Pendel fällt jede ihrer Bewegungen am Ende in die Mitte zurück. Letztlich bleibt von ihrer Flucht vor der Mitte nur die Erschöpfung übrig. Und in der Mitte ruht sie im Wesentlichen. Je tiefer, desto stiller, still wie das Unendliche. Wie kommen wir selbst in diese Mitte und wie können wir in ihr bleiben? Hingabe bietet einen Weg an, durch die Höhen und Tiefen des Lebens zu navigieren – was Zorbas der Grieche, die »totale Katastrophe« genannt hatte – mit Demut, Humor und vielleicht mit einem Ver-ständnis für die größeren Zusammenhänge anzunehmen.

 

Hinter allem was uns bewegt, wirkt eine verborgene Kraft. Etwas, was wohl zu allen Zeiten als Weisheit beschrieben worden ist. Hingabe meint nicht Passivität oder Resignation. Im Gegenteil, mit einer wirklichen Präsenz im Hier und Jetzt, die Vergangenheit und Zukunft, Schmerz und Trauer nicht verleugnet, sondern total

zulässt, öffnen wir uns den Erscheinungen des Lebens umfassen-der. Doch sind nicht länger in diese verstrickt. In der Mitte, in der Stille, steht alles still, jeder Ton und jede Bewegung. Hier versinkt alles, was mehr wollte als still zu sein. In der Stille kommt jede Frage und jeder Schmerz zur Ruhe. Auch das Leben, der Tod und die Trauer. In der Stille tauchen wir ein in die endlose Weite und Tiefe und begegnen dem Letzten.

 

Alles Letzte ist still, unendlich still und so ist auch seine Tiefe. Deshalb bleiben auch alle Worte aus. Alles, was sich erfüllt, wird still. Nichts kann ihm hinzugefügt werden. In der Stille ist alles da, erfüllt da. Alles sinkt in ihr zusammen. Darum heilt sie. Auch in tiefster Trauer und Leid diese letztendliche Dimension in uns zu erkennen, die Wirklichkeit, die nicht geboren wird und nicht stirbt, und mit ihr spürbar in Kontakt zu sein, ist das Ventil zur Auflösung der Trauer.

 

Das Ergebnis ist ein tiefster Frieden. Dieser Frieden leuchtet. Der Volksmund sagt, er ist nicht von dieser Welt. Er leuchtet tröstend von woanders her. Dieser tiefe innere Frieden ermöglicht den Weg in ein gutes neues Leben. Gleichzeitig wächst eine Kraft unzer-störbarer Verbundenheit mit Verstorbenen. Wir sind neu verwoben mit dem Wunder des Lebens. Im Buddhismus heißt es dazu:

Ich bin angekommen,

ich bin zu Hause,

im Hier, im Jetzt,

ich bin gefestigt, ich bin frei,

im Letztendlichen verweile ich.

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Unser Fokus ist darauf gerichtet, dem Tod zu entkommen, statt die Blüte des Lebens zu entfalten. Der Tod als Totalversagen nicht nur der Medizin, auch unseres ganzen Menschseins. Dabei wird insbesonders die Bedeutung des psychischen Todes, des 'Stirb-und-Werde' für unsere Entwicklung verdrängt. Das Leben verliert damit zwangsläufig seine Kraft und Lebendigkeit.

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